11. Surfherbst - die Stammtisch-Themen

11. Surfherbst - die Stammtisch-Themen
Dieser Blog wird zum Jahresende 2017 eingestellt!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Finger weg vom Notebook-Kauf

Haben denn die vielen Aldi-Notebook-Käufer überhaupt bemerkt, dass:
·        Der Akoya E6436 sich zwar innerhalb von 20 Minuten einrichten lässt, aber im Gegensatz zu der Meldung „Sie haben die neuste Version“ nur die Windows10-Version „1703“ anstatt „1709“ anbietet?
·        Die mit 1 TB beworbene Festplatte nur 899 GB bietet (herkömmlich sind 931 GB) und sich mit Bordmitteln nicht mehr aufteilen (partitionieren, um System und Daten zu trennen) lässt?

Wenn ich nun versuche über Updates versuche, die neuste Version zu bekommen, findet der Akoya zwar Updates, aber zuerst nur andere und die lädt er, und lädt und lädt ….

Nach ca. 1 Std. meldet dann der Updateverlauf, dass ein 1. Update eingerichtet wurde und lädt, und lädt, und lädt

Plötzlich taucht dann doch noch das Update „1709“ auf und der Akoya lädt und lädt, und lädt

Nach ca. 4 Std. zeigt dann der Updateverlauf ein Fehler bei Update „1709“ und lädt weiter

Nach ca. 7 Std. sind weitere Updates installiert, aber es erscheint ein 2. Fehler beim Update „1709“

Ich habe dann abgebrochen!

Leute, das kann ein lustiger Heiliger Abend werden, wenn ich gegen 18 Uhr ein Notebook bekomme und weit nach Mitternacht noch nach der neusten Windows-Version suche….

Aldi eben! NEIN! Der Rechner wäre ansonsten soweit OK, zumindest für kleinere Ansprüche, die Unterlagen dazu sind praktisch und hilfreich (das gibt es ja sonst so gut wie gar nicht mehr). Es liegt m. E. auch nicht an Aldi oder Medion, sondern an Microsoft.

Letzte Woche hatte ich einen ASUS von Cyberport zum Einrichten. Der wurde noch mit der Uralt-Version 1607 ausgeliefert und ich benötigte 21 Std. und 30 Minuten bis ich nach dem Befehl „winver“ zum ersten Mal die „1709“ sah.

Auch dieser Rechner ließ es nicht zu, dass ich mit Bordmitteln die große Festplatte (931 GB) aufteile. Es waren nämlich schon 4 Partitionen vorhanden (für was eigentlich?).

Ich habe den Eindruck, dass Handel und Industrie Ihre alten Kisten noch vor Weihnachten loswerden wollen und Microsoft sind die Kunden sowieso egal. Die sollen doch selbst updaten …

Da hätte ich ja noch nicht mal was dagegen – aber nicht stunden- oder gar tageweise. Das ist eine Frechheit!

Und deshalb gegen auch beide Rechner zurück!

Nur ich habe damit über 3 Tage Zeit verplempert! Letztendlich erfolglos in Punkten in denen ich seit Jahren zielstrebig seniorengerechte, aktuelle und sichere Notebooks einrichte und aus diesem Grund werde ich ab sofort und zumindest bis sich Microsoft und der Handel wieder an Begriffe wie Kunde und Service gewöhnt haben – keine Rechner mehr einrichten!

Ansonsten gefällt mir bei neuen Windows 10 Version folgendes nicht:
·        Obwohl ich bei der Einrichtung alle Datenschutzabfragen deaktiviert und nach dem ersten Start einen Spionage-Stoppe eingesetzt habe, muss ich weit über weitere 70 Einstellungen – im Datenschutz nahezu alles – deaktivieren bzw. ausschalten. Mit mehr als 1 Std. Zeitaufwand
·        Trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen sind um die 40 Apps Hintergrund-Aktiv, dürfen im Hintergrund arbeiten – im Hintergrund, d. h. dass Sie es bemerken, wenn die dann irgendetwas abarbeiten. Was machen die Biester denn da? Kann es sein, dass „Untergrund“ der bessere Ausdruck für die Microsoft-Taktik wäre? In Windows 10 ist der Begriff „Datenschutz“ nicht im eigenen Sinne vorhanden. Alles ist nach den Wünschen von Microsoft zur schnellen Spionage und zum Sammeln von Daten voreingestellt.
·        Seit über 30 Jahren trennen ich nun meinen Daten von meinem System – aus Sicherheitsgründen. Wieso soll ich nun darauf verzichten, nur weil Microsoft bei der Windows-Installation 4 Partitionen verbrät? Vermutlich ist aber auch das „gewünscht“, denn Daten innerhalb eines Systems sind für Microsoft natürlich einfacher, schneller und besser aufzufinden ….
·        Aber es sind: meine Bilder, meine Dokumente, meine Musik, meine Videos und meine Mails! Vielleicht sollten einige Nutzer auch mal darüber nachdenken.

Im aktuellen Zustand kann ich nur von einem Notebookkauf abraten!

Wer dagegen noch einen ordentlichen und flinken Win7-Rechner hat, bei dem ggf. bereits Daten und System getrennt sind – der kann mit dem "MediaCreation Tool" durchaus schnell und zügig zur der neusten Windows-Version kommen, sogar kostenlos. 

Dienstag, 21. November 2017

Achtung Updates

Aktuell up zu daten: (14.11.2017)

Firefox 57.0 - Schon wieder eine neue Firefox-Version - die nennt sich Quantum! Es gibt einige erhebliche Veränderungen. So befindet sich das Starthäuschen (Home) nicht mehr rechts der Adressleiste, sondern links. Auf der rechten Seite neu ist eine Art Bücher-Regal-Symbol, dahinter verbirgt sich der Zugriff auf Ihre Lesezeichen, Chronik und Anderes (Fremde können somit noch schneller und besser spionieren!). Das Fragezeichen unter den 3 Balken ist nun in die Menüzeile "Hilfe" verschwunden, dort wie bisher "über Firefox" klicken. Auch die Einstellungen sind nochmal geringfügig geändert, bei mir hatte sich unter den Suchmaschinen unerwünschter Weise "ebay" eingeschlichen. Leider sind auch die Veränderungen in der neuen Version noch nicht in deutsch beschreiben.

Meine Begeisterung für den Firefox kehrt sich so langsam um! Um wettbewerbsfähig zu sein, muss sich Mozilla scheinbar an den Leistungen eines Edge in Windows 10 messen - und das gefällt mir gar nicht! Mit den Updates 56 und 57 hat m.E. Mozilla sicherlich mehr für die Industrie (personalisierte Werbung) als für die Sicherheit der Nutzer. Und Sie wissen ja – Synchronisation macht als einigen Teilwissenden viele Alleswisser (und das freut vor allem Microsoft, Facebook, Google und Konsorten).

Es macht keinen Spaß mehr!

Daher werde ich diesen Blog zum Jahresende einstellen! Im Prinzip muss ich immer mehr warnen, als sinnvolle Tipps geben zu können. Auch der Zeitaufwand gerät immer mehr ins Unendliche, womit ich wieder mal negativ enden muss: das kürzliche Creator II – Upgrade in Windows 10 hat bei einem webOldie 16 Std. gedauert – die spinnen doch, die „Mircoschrotter“!

Fragen oder Probleme? - Fernwartung!
---------------------------------------------------------
Und natürlich sollten Sie vor jedem Homebanking, Einkauf bzw. vor der Eingabe persönlicher Daten auf neue, d. h. noch unbekannte Seiten, einen Computercheck (Sparkasse | VRB) durchführen.

Dienstag, 14. November 2017

Praxis-Treff

am Freitag 24. 11. 2017 (von 9:30 bis 11:45 Uhr)

Thema - siehe oben
- es gibt noch einige freie Plätze - 

Oldie-Computer-Stammtisch

 am Freitag, den 8. Dezember 2017
von 9:30 - 11:45 Uhr im TSV-Heim in Aach-Linz

Themen sind dann u. a.:
  • siehe Rahmenplan Surfherbst (Bild oben)
  • Wichtig! Zum Jahresabschluß benötigen Wir Ihre Anmeldung bis spätestens 3.12. 2017, damit wir genügend Getränke und Leckereien vorbereiten können.

Freitag, 29. September 2017

Aktuell & Allgemein


... ggf. ebenfalls wichtige Beiträge:

Freitag, 1. September 2017

Oldies Linktipps

Da einige verpasste Sendungen bzw. Seiten mehrfach angefragt wurden, veröffentliche ich die entsprechenden Links hier. Die Links stehen aber nicht dauerhaft zur Verfügung, höchstens ein Jahr, manche nur ein Woche (bitte ggf. auch bei Youtube suchen).


Viel Spass wünscht dr Oldie

Technik-News & Hardware-Empfehlungen

In dieser Rubrik möchte ich künftig neue Technik und sinnvolle und praktische Hardware vorstellen. Dabei lege ich vordergründig keinen Wert auf das günstigste Angebot, sondern darauf, dass das Angebot auch seniorengerecht ist, ggf. erhalten Sie den gezeigten Artikel auch bei Ihrem Händler vor Ort oder bei einem anderen Online-Anbieter günstiger. Bei hier gezeigten Sonderangeboten sollten Sie aber darauf achten, dass die Preise ggf. nur wenige Tage gültig sind. Bei Fragen bitte einfach kurz anrufen. Verfügbarkeit, Liefermöglichkeit und den aktuellen Preis bitte selbst ermitteln.

Upgrade vom 1. 9. 2017
Nähere Infos dazu gibt es beim jeweiligen Stammtisch

Freitag, 23. Dezember 2016

beliebte aber schlechte Passwörter

Das Hasso-Plattner-Instituts (HPI)
hat die 10 beliebtesten Passwörter veröffentlicht:

1. hallo
2. passwort
3. hallo123
4. Schalke04
5. passwort1
6. qwertz 
7. arschloch
8. schatz
9. hallo1
10. ficken

"beliebt" mögen die sein -
aber sicher nicht sicher!

Wie lauten denn Ihre Passwörter und wie sicher sind diese?


Einige werden danach werden kreativ werden müssen und falls Ihnen dazu gar nichts einfällt, fordern Sie bei mir einfach meinen Passwort-Leitfaden an.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Fernsehen im Internet

"schoener-fernsehen" (SF) ist nicht mehr kostenfrei zugänglich. Vor einigen Wochen fing es damit an, dass nur noch wenige Sender (die öffentlich-rechtlichen) zugänglich waren, für die Privaten benötigte man ein Anmeldung bei einem Streamdienst. Inzwischen sind alle Sender kostenpflichtig.

Es soll zwar nur 99 Cent monatlich kosten und damit sogar weitere Angebote nutzbar sein - ABER?

Alles in Allem, mehr als subjekt! Also Finger weg!

Als Alternative habe ich "Magine" gefunden. Dort muss man sich zwar auch anmelden und die Privaten sind ebenfalls kostenpflichtig, aber die öffentlich-rechtlichen und einige Spartensender (Sport1, BibelTV) sind frei zugänglich. Auch das Handling scheint mir besser als bei SF.

Wer also meinen TV-Browser nutzt, tauscht einfach in der Lesezeichen-Symbolleiste die Adresse von SF gegen die von https://de.magine.com/ aus und kann dann sogar das bisherige (Senioren-) Zattoo- oder SF-Login und Passwort dazu nutzen.

Wer die Seite mal im herkömmlichen Browser (Firefox) nutzen möchte, muss allerdings Silverlight einrichten und ggf. weitere Einstellungen ändern. Das gefällt mir nicht so, weshalb ich dringend zum portablen Google Chrome (eben als TV-Browser) rate.

Wer Fragen oder Probleme hat, bitte melden. ggf. helfe ich per Fernwartung weiter.

Montag, 8. August 2016

Aktuelles zu Windows 10

Update - immer aktuell:
(Linksklick vergrößert)

Update vom 8.8.2016: Microsofts Sommer-Upgrade für Windows 10 (diese Update bestätigt mal wieder obige Meldung!)

Im Rahmen einer Neueinrichtung eines Notebooks habe ich auch das Sommer-Update durchführt:
  • es ist aber mal wieder ein Upgrade, dabei war mein funkelnagelneuer Rechner so veraltet, dass zuerst das Herbstupdate 11/2015 durchgeführt wurde, erst danach war es möglich das Sommerupdate zu finden und zu installieren. Zeitaufwand dazu nahezu 5 Stunden!
  • Und danach:
    • Da Microsoft natürlich Ihre eigenen Einstellungen installiert hätte, musste ich zum Update-Start alle Einstellungen händisch zurücksetzten
    • hatte mein Notebook 25 GB weniger Speicherplatz. dafür ein Verzeichnis Windows.old und ein Verzeichnis Windows10.update, das Update-Verzeichnis war sogar doppelt vorhanden, einmal auf meiner Systemplatte C: und einmal auf meiner Datenplatte D: (da hat das System und Microsoft doch nichts zu suchen!!!)
    • waren meine sicherheitsrelevanten Einstellungen zumindest z.T. zurückgesetzt bzw. wieder aktiviert, auch Edge und Cortana
    • beim Ausruf meines zuvor installierten und aktivierten Spionage-Stopper, stellte ich fest, dass es dort nun anstatt wie von mir gestattet nur 3 Freigaben gab, plötzlich 9 Einstellungen freigesetzt  wurden
    • dafür aber mein extra eingerichteter Virenschutz deaktiviert und der Windows Defender wieder als Zusatzfunktion aktiviert
    • von mir zuvor gelöschte Apps waren wieder vorhanden
… und bevor Microsoft das Update fertigstellte, zeigte es mir diese Meldung:
GRANDIOS! Welche Erkenntnis? – da wäre ich im Leben nie draufgekommen ….


Jetzt bin ich gespannt, wann endlich die Windows10-Nutzer draufkommen, dass Sie von Microsoft nur verarscht und ausspioniert werden?
(Ich habe sicherheitshalber gleich mal mit diesen
Leitfaden  meine sichere Umgebung wieder hergestellt!)



Update vom 2.7.2016: Microsoft trickst schon wieder!

PC-Welt berichtet heute: "Microsoft preist Windows-10-Update mit Riesenhinweis an(mehr, wenn Sie den Link anklicken).


Update vom 23.5.2016: Neuer Trick!

PC-Welt berichtet heute:
Neuer Trick verärgert die Windows-Nutzer
In der vergangenen Woche hat Microsoft nun das Verhalten des GWX-Popups erneut geändert, wie unsere US-Schwesterpublikation PC-WORLD berichtet. Auf den ersten Blick bietet das neue Popup nun noch mehr Infos und klärt in einem etwas übersichtlicher geratenen Fenster den Nutzer über das anstehende Update auf. So wird der Nutzer unter anderem darüber informiert, wann das Update auf Windows 10 durchgeführt wird und kann über einen Link den Zeitpunkt beeinflussen. Mit einem Klick auf den "Ok"-Button bestätigt er das geplante Upgrade. Alternativ kann das Upgrade auch sofort durchgeführt werden.
Ein Ablehnen des Upgrades ist nicht vorgesehen. So war dies auch schließlich beim GWX-Popup im Dezember 2015. Allerdings: Wer nun glaubt, er könne die Installation des Upgrades per Klick auf den "x"-Button im Fenster oben rechts ablehnen, der täuscht sich. Das Verlassen des Fensters durch den Schließen-Button wird nämlich nun ebenfalls als Zustimmung für das geplante Upgrade gewertet.

Vielen Anwendern dürfte dies so nicht klar sein. Und sie wundern sich dann, warum ihr Rechner plötzlich auf Windows 10 upgegradet wird. Besonders ärgerlich ist das, wenn man gerade am Rechner dringend arbeiten will oder darauf Software installiert hat, die garantiert nicht für Windows 10 geeignet ist.

Oldies Abhilfe-Tipp: Computer Bild Zwangsupdate-Killer

          
Update vom 26.4.2016: Datenschutzeinstellungen!
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg hat den Leitfaden "Datenschutzeinstellungen bei Windows 10" aktualisiert. Hier die PDF-Datei dazu.
Weniger zu tun, wäre "nackt" herumzulaufen!

Update vom 31.3.2016: Schon wieder ein großes Update!

Für den Sommer hat Microsoft schon wieder ein großes Update "Anniversary" angekündigt. Vermute mal, dass wieder alter Schrott beseitigt werden soll und die angekündigten Neuerung lassen mich erschauern: Per Stift soll man nun Wanderstrecken auf Bing-Karten zeichnen können (dazu benötigt man dann aber einen Touchsreen und einen Stick - welcher PC-Nutzer hat das schon), dann soll Cortana bereits im Sperrbildschirm aktiv sein (das heißt doch, dass Microsoft jetzt sogar ohne Nutzer-Anmeldung das Microfon abhört!), dann soll es verbesserte Entwicklerwerkzeuge für Apps geben (damit sich noch mehr dieser wissbegierigen Apps auf dem Rechner tummeln und spionieren können) - Den Rest der Updatevorschau erspar ich mir und erklär mein letztes Update für "immer aktuell" - siehe oben: "Feuer sollte man nicht in Papier packen". 

Update vom 1.3.2016: NRW-Verbraucherschutz verklagt Microsoft!
Endlich!
Konkret geht es darum, dass Anwender beim Upgrade auf Windows 10 die Lizenzbestimmungen akzeptieren müssen. In einer Klausel verlangt Microsoft dabei die Einwilligung in die Datenerhebung und -nutzung pauschal für alle Funktionen und Dienste gemäß der eigenen Datenschutzerklärung, auf die der Softwareriese in dieser Klausel verweist.
Ärgerlich!
Genau die, die über ein Jahr lang Windows 10 als
das beste Windows aller Zeiten
 hochgelobt hatten, scheinen jetzt aufgewacht und titeln: "
"In Windows 10 wird der Datenschutz häufig kritisiert."
und PC-Welt bietet sogar eine Umfrage
mit Antwortmöglichkeiten wie:
"Das ist mit egal, ich finde Win 10 gut!"
Da kann ich nur den Kopf schütteln!
die einzig richtige Antwort ist m. E.:
Aus diesem Grund meide ich Win 10!
und das sollte man nicht nur sagen,
 bzw. in dieser Umfrage ankreuzen.
sondern auch selbst tun:

Finger weg von Win 10!

Update vom 8.2.2016


Microsoft hat nun seine Ankündigung verwirklicht und das Windows 10 Upgrade in die Updates von Windows 7 und 8.1 integriert, d. h. wenn Sie dort "automatische Updates" eingestellt haben, lädt Microsoft ca. 6 GB für Windows 10 mit herunter!

V O R S I C H T     F A L L E !

Bitte ändern Sie - möglichst umgehend - Ihre Einstellungen für das Windwos-Update auf: "Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren  manuell festlegen" und kontrollieren Sie Ihre Update künftig selbst. Das Windows 10 - Update können Sie dann jeweils ausblenden.

Alternativ dazu können Sie das Upgrade auch durch den
Windows 10 -Upgrade-Killer

deaktivieren (falls nicht schon passiert).


Update vom 24.12.2015
Auch (ab) heute werden wieder viele 
persönliche Daten in den Rachen von Microsoft gelangen -
ich bin darüber sehr betrübt!

TRAUERFALL
Ich trauere um die persönlichen Daten all derjenigen die heute (19. 12. oder in den nächsten Tagen) bei Aldi (oder irgendwo anders) ein Notebook  mit Windows 10 erwerben. Microsoft wird sich künftig auf diesen Rechner besser auskennen als die Nutzer selbst – wetten daß! (und die Nutzer sollten in ein paar Tagen mal prüfen, ob sich auf Ihren neuen Notebooks nicht ein Ordner „windows.old“ befindet?) Evtl. hilft mein Beitrag: EU-Gesetz.

Was noch helfen könnte:
  • Beim Start keine automatischen Einstellungen übernehmen, sondern alles abwählen 
  • Nur ein lokales Konto anlegen
  • Nach dem Start den Spionage-Stopper nutzen, damit alles deaktivieren, um später händisch exakt nur das zu zulassen was auch gewünscht und benötigt wird *
  • Gleich einen Firefox installieren und diesen zum Standardbrowser machen (damit wird Edge verhindert) *
  • Wer nicht kacheln, sondern mit einem vernünftigen Desktop arbeiten möchte, dem hilft ggf. StartisBack für ein Startmenü wie früher unter Windows 7 *
  •  Und im laufenden Betrieb vorsichtig sein, insbesondere nach Updates die Sicherheitseinstellungen und ggf. zuvor erzeugte Systemwiederherstellungspunkte prüfen.
(* Diese Tools am besten auf einem USB-Stick zur Installation bereithalten)

Da Microsoft Windows 10 aber unter dem Motto: „und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ betreut, kann ich keine Garantien für meine Tipps mehr übernehmen.

Sollte Ihnen etwas auffallen oder etwas an der neuen Datensammelwut an Microsoft missfallen, dann melden Sie das bitte dem Verbraucherschutz Baden-Württemberg unter: info@vz-bw.de

empfiehlt dr Oldie

Aktuelles zu Windows 10

Update - immer aktuell:
(Linksklick vergrößert)


Update vom 8.8.2016: Microsofts Sommer-Upgrade für Windows 10
(diese Update bestätigt mal wieder obige Meldung!)


Im Rahmen einer Neueinrichtung eines Notebooks habe ich auch das Sommer-Update durchführt:
  • es ist aber mal wieder ein Upgrade, dabei war mein funkelnagelneuer Rechner so veraltet, dass zuerst das Herbstupdate 11/2015 durchgeführt wurde, erst danach war es möglich das Sommerupdate zu finden und zu installieren. Zeitaufwand dazu nahezu 5 Stunden!
  • Und danach:
    • Da Microsoft natürlich Ihre eigenen Einstellungen installiert hätte, musste ich zum Update-Start alle Einstellungen händisch zurücksetzten
    • hatte mein Notebook 25 GB weniger Speicherplatz. dafür ein Verzeichnis Windows.old und ein Verzeichnis Windows10.update, das Update-Verzeichnis war sogar doppelt vorhanden, einmal auf meiner Systemplatte C: und einmal auf meiner Datenplatte D: (da hat das System und Microsoft doch nichts zu suchen!!!)
    • waren meine sicherheitsrelevanten Einstellungen zumindest z.T. zurückgesetzt bzw. wieder aktiviert, auch Edge und Cortana
    • beim Ausruf meines zuvor installierten und aktivierten Spionage-Stopper, stellte ich fest, dass es dort nun anstatt wie von mir gestattet nur 3 Freigaben gab, plötzlich 9 Einstellungen freigesetzt  wurden
    • dafür aber mein extra eingerichteter Virenschutz deaktiviert und der Windows Defender wieder als Zusatzfunktion aktiviert
    • von mir zuvor gelöschte Apps waren wieder vorhanden
… und bevor Microsoft das Update fertigstellte, zeigte es mir diese Meldung:

GRANDIOS! Welche Erkenntnis? – 
da wäre ich im Leben nie draufgekommen ….



Jetzt bin ich gespannt, wann endlich die Windows10-Nutzer draufkommen, dass Sie von Micros ft nur verarscht und ausspioniert werden? (Ich habe sicherheitshalber gleich mal diesen Leitfaden genutzt mit meine Sicherheit wieder herzustellen!)


Update vom 2.7.2016: Microsoft trickst schon wieder!

PC-Welt berichtet heute: "Microsoft preist Windows-10-Update mit Riesenhinweis an(mehr, wenn Sie den Link anklicken).


Update vom 23.5.2016: Neuer Trick!

PC-Welt berichtet heute:
Neuer Trick verärgert die Windows-Nutzer
In der vergangenen Woche hat Microsoft nun das Verhalten des GWX-Popups erneut geändert, wie unsere US-Schwesterpublikation PC-WORLD berichtet. Auf den ersten Blick bietet das neue Popup nun noch mehr Infos und klärt in einem etwas übersichtlicher geratenen Fenster den Nutzer über das anstehende Update auf. So wird der Nutzer unter anderem darüber informiert, wann das Update auf Windows 10 durchgeführt wird und kann über einen Link den Zeitpunkt beeinflussen. Mit einem Klick auf den "Ok"-Button bestätigt er das geplante Upgrade. Alternativ kann das Upgrade auch sofort durchgeführt werden.
Ein Ablehnen des Upgrades ist nicht vorgesehen. So war dies auch schließlich beim GWX-Popup im Dezember 2015. Allerdings: Wer nun glaubt, er könne die Installation des Upgrades per Klick auf den "x"-Button im Fenster oben rechts ablehnen, der täuscht sich. Das Verlassen des Fensters durch den Schließen-Button wird nämlich nun ebenfalls als Zustimmung für das geplante Upgrade gewertet.

Vielen Anwendern dürfte dies so nicht klar sein. Und sie wundern sich dann, warum ihr Rechner plötzlich auf Windows 10 upgegradet wird. Besonders ärgerlich ist das, wenn man gerade am Rechner dringend arbeiten will oder darauf Software installiert hat, die garantiert nicht für Windows 10 geeignet ist.

Oldies Abhilfe-Tipp: Computer Bild Zwangsupdate-Killer

          
Update vom 26.4.2016: Datenschutzeinstellungen!
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg hat den Leitfaden "Datenschutzeinstellungen bei Windows 10" aktualisiert. Hier die PDF-Datei dazu.
Weniger zu tun, wäre "nackt" herumzulaufen!

Update vom 31.3.2016: Schon wieder ein großes Update!

Für den Sommer hat Microsoft schon wieder ein großes Update "Anniversary" angekündigt. Vermute mal, dass wieder alter Schrott beseitigt werden soll und die angekündigten Neuerung lassen mich erschauern: Per Stift soll man nun Wanderstrecken auf Bing-Karten zeichnen können (dazu benötigt man dann aber einen Touchsreen und einen Stick - welcher PC-Nutzer hat das schon), dann soll Cortana bereits im Sperrbildschirm aktiv sein (das heißt doch, dass Microsoft jetzt sogar ohne Nutzer-Anmeldung das Microfon abhört!), dann soll es verbesserte Entwicklerwerkzeuge für Apps geben (damit sich noch mehr dieser wissbegierigen Apps auf dem Rechner tummeln und spionieren können) - Den Rest der Updatevorschau erspar ich mir und erklär mein letztes Update für "immer aktuell" - siehe oben: "Feuer sollte man nicht in Papier packen". 

Update vom 1.3.2016: NRW-Verbraucherschutz verklagt Microsoft!
Endlich!
Konkret geht es darum, dass Anwender beim Upgrade auf Windows 10 die Lizenzbestimmungen akzeptieren müssen. In einer Klausel verlangt Microsoft dabei die Einwilligung in die Datenerhebung und -nutzung pauschal für alle Funktionen und Dienste gemäß der eigenen Datenschutzerklärung, auf die der Softwareriese in dieser Klausel verweist.
Ärgerlich!
Genau die, die über ein Jahr lang Windows 10 als
das beste Windows aller Zeiten
 hochgelobt hatten, scheinen jetzt aufgewacht und titeln: "
"In Windows 10 wird der Datenschutz häufig kritisiert."
und PC-Welt bietet sogar eine Umfrage
mit Antwortmöglichkeiten wie:
"Das ist mit egal, ich finde Win 10 gut!"
Da kann ich nur den Kopf schütteln!
die einzig richtige Antwort ist m. E.:
Aus diesem Grund meide ich Win 10!
und das sollte man nicht nur sagen,
 bzw. in dieser Umfrage ankreuzen.
sondern auch selbst tun:

Finger weg von Win 10!

Update vom 8.2.2016


Microsoft hat nun seine Ankündigung verwirklicht und das Windows 10 Upgrade in die Updates von Windows 7 und 8.1 integriert, d. h. wenn Sie dort "automatische Updates" eingestellt haben, lädt Microsoft ca. 6 GB für Windows 10 mit herunter!

V O R S I C H T     F A L L E !

Bitte ändern Sie - möglichst umgehend - Ihre Einstellungen für das Windwos-Update auf: "Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren  manuell festlegen" und kontrollieren Sie Ihre Update künftig selbst. Das Windows 10 - Update können Sie dann jeweils ausblenden.

Alternativ dazu können Sie das Upgrade auch durch den
Windows 10 -Upgrade-Killer

deaktivieren (falls nicht schon passiert).


Update vom 24.12.2015
Auch (ab) heute werden wieder viele 
persönliche Daten in den Rachen von Microsoft gelangen -
ich bin darüber sehr betrübt!

TRAUERFALL
Ich trauere um die persönlichen Daten all derjenigen die heute (19. 12. oder in den nächsten Tagen) bei Aldi (oder irgendwo anders) ein Notebook  mit Windows 10 erwerben. Microsoft wird sich künftig auf diesen Rechner besser auskennen als die Nutzer selbst – wetten daß! (und die Nutzer sollten in ein paar Tagen mal prüfen, ob sich auf Ihren neuen Notebooks nicht ein Ordner „windows.old“ befindet?) Evtl. hilft mein Beitrag: EU-Gesetz.

Was noch helfen könnte:
  • Beim Start keine automatischen Einstellungen übernehmen, sondern alles abwählen 
  • Nur ein lokales Konto anlegen
  • Nach dem Start den Spionage-Stopper nutzen, damit alles deaktivieren, um später händisch exakt nur das zu zulassen was auch gewünscht und benötigt wird *
  • Gleich einen Firefox installieren und diesen zum Standardbrowser machen (damit wird Edge verhindert) *
  • Wer nicht kacheln, sondern mit einem vernünftigen Desktop arbeiten möchte, dem hilft ggf. StartisBack für ein Startmenü wie früher unter Windows 7 *
  •  Und im laufenden Betrieb vorsichtig sein, insbesondere nach Updates die Sicherheitseinstellungen und ggf. zuvor erzeugte Systemwiederherstellungspunkte prüfen.
(* Diese Tools am besten auf einem USB-Stick zur Installation bereithalten)

Da Microsoft Windows 10 aber unter dem Motto: „und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ betreut, kann ich keine Garantien für meine Tipps mehr übernehmen.

Sollte Ihnen etwas auffallen oder etwas an der neuen Datensammelwut an Microsoft missfallen, dann melden Sie das bitte dem Verbraucherschutz Baden-Württemberg unter: info@vz-bw.de

empfiehlt dr Oldie

Montag, 22. Februar 2016

Trojaner & Co.

Nepper - Schlepper - Bauernfänger!

Update vom 22.2.2016:
(Ein Linksklick auf das Bild vergrößert)

"Ganz miese Nummer" titelt heute Click im Südkurier auf Grund einer dpa-Meldung und meint damit den Krypto-Trojaner "Locky" welcher sich als E-Mail-Anhang rasant in Deutschland verbreitet. Ein Krypto-Trojaner verschlüsselt Ihre Daten, ggf. nicht nur auf Ihrem PC sondern in Ihrem gesamten Netzwerk und verlangt dann zur Entschlüsselung hohe Geldbeträge. Zahlen Sie nicht!

Derartige Mails bitte sofort als Spam markieren und löschen.

Beugen Sie vor! Mit einer möglichst aktuellen Datensicherung auf einer externen Festplatte! Wichtig! Externe Festplatten mit System- und/oder Datensicherungen unbedingt sofort nach der Sicherung entfernen, gesondert und sicher aufbewahren. Ansonsten besteht zumindest bei "Locky" die Gefahr, dass auch Ihre Sicherung verschlüsselt und unbrauchbar wird.

Dienstag, 9. Februar 2016

Computer Cleaning Day

Computer Cleaning Day am 9. 2. 2016:

Die Empfehlungen für 2014 bleiben, es gibt aber neue Gefahren! Der heutige Cleaning Day warnt insbesondere vor Phishingmails, Trojaner und ganz aktuell vor Ransomware.

Ransomware sind Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling eine Zugriffs- oder Nutzungsverhinderung der Daten sowie des gesamten Computersystems erwirkt. Dabei werden private Daten auf einem fremden Computer verschlüsselt, oder der Zugriff auf sie wird verhindert, um für die Entschlüsselung oder Freigabe ein „Lösegeld“ zu fordern. Ihre Bezeichnung setzt sich zusammen aus ransom, dem englischen Wort für Lösegeld, und ware, entsprechend dem für verschiedene Arten von Computerprogrammen üblichen Benennungsschema. (mehr dazu bei Wikipedia)

Für die Vielzahl von schädlicher und/oder unerwünschter Software - auch Junkware genannt - taugt aber kein Virenschutz mehr. Erfahrungsgemäß findet auch die edelste und teuerste Security nicht mehr alles, oder zumindest nicht mehr schnell genug.

Möchte daher heute 2 Tools empfehlen, die zusätzlich zum üblichen Virenschutz (SE, Defender, Avira, Kaspersky, Avast u.ä.) genutzt werden können.

Die sind:
Junkware Removal Tool (JRT) - Direkt-Download
Malwarebytes Antimalware - Direkt-Download:

Der Direkt-Download von Junkware Removal Tool bringt die Datei "jrt.exe" in Ihren Downloadordner, das Tool muss nicht installiert, sondern kann direkt gestartet werden, im Prinzip reicht es, wenn Sie im ersten Fenster einfach eine Taste drücken und abwarten. Abschließend öffnet sich dann eine Textdatei in der die Bereinigungen angezeigt sind. Das Tool legt sicherheitshalber vor dem Start einen Wiederherstellungspunkt an (habe ich noch nie benötigt). Findet JRT etwas, bitte auch das nächsten Tool laufen lassen.

Der Direkt-Download von Malwarebytes speichert in Ihrem Downloadordner ebenfalls nur eine Datei, die könnte so aussehen: "mbam-setup-xxxxx-exe". Wenn Sie diese Datei starten wird das Programm auf Ihrem PC installiert, anschließend gestartet und sofort aktualisiert. Danach können Sie einen Suchlauf starten und bisher konnte ich auch alle gefundenen Schädlinge damit entfernen.

Noch sicherer und schneller ist natürlich das Zurückspielen einer aktuellen und sauberen Systemsicherung, denn das ist eindeutig der beste Virenschutz!

Noch ein kleine Bitte: Sollte die Tools bei Ihnen etwas finden, dann machen Sie doch bitte mit dem Snipping-Tool ein Bildschirmfoto und senden es mir zu (drOldie@web.de). Ich wette: Sie sind nicht der Einzige, der etwas findet. Meine Trefferquote bei fremden Rechnern liegt 2016 bei 100 % (schwankt aber zwischen 3 und ca. 130 Funden).

In diesem Sinne viel Erfolg und immer einen sauberen Rechner

wünscht dr Oldie

PS. der im Zusammenhang mit dem heutigen Tag mehrfach im Internet aufgeführte CCleaner ist zwar auch ein Bereinigungstool - findet und entfernt aber nicht o. g. Schädlinge, sondern lediglich temporären Schrott!


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Am 8. 2. 2014 ist Computer Cleaning Day.
Diverse Anbieter bemühen sich dabei um Ihre Gunst. Doch Vorsicht, nicht alles was strahlt, ist gut und günstig! Empfehlenswert und kostenlos ist lediglich das Angebot der
Polizei-Beratung.

Diese führt meist auch zum BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Besonders praktisch und absolut empfehlenswert ist der - von mir bereits mehr aufgeführte - Sicherheitskompass.

Abraten möchte ich Ihnen auf jeden Fall von Angeboten wie bei web.de (gmx u. ä.). Wenn Sie das Angebot "Jetzt gratis PC checken!" oder "Gratis Treiber-Check" nutzen, wird zuerst mal ein Programm bei ihnen eingerichtet und wenn Sie nach der Überprüfung die vorgegebenen Schäden oder alten Treiber beheben bzw. updaten möchten, werden Sie zur Registrierung aufgefordert und die wiederum ist kostenpflichtig, ggf. sogar mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft verbunden. Dabei bezahlen Sie nicht nur einmal, sondern monatlich! Also Finger weg!

Ob Ihre Treiber aktuell sind, können Sie selbst kostenfrei testen u. bei Bedarf auch die Treiber aktualisieren. Dazu gehen Sie in den Geräte-Manager, öffnen die einzelnen Geräte, z. B. die Grafikkarte, tätigen einen Rechtsklick auf den gezeigten Treiber und klicken auf "Treibersoftware aktualisieren", dann auf "automatisch nach ...". Falls es dann einen neuen Treiber gibt können Sie diesen so aktualisieren.

Wenn Sie Ihr System pflegen möchten, dann bitte mit dem (portablen) CCleaner und ggf. den portablen Glary Utilities (als Alternative zum teuren TuneUp) - die sind kostenlos und genügen voll und ganz Ihren Anforderungen.

Mehr darüber beim nächsten Stammtisch am 14. 2. im TSV-Heim in Aach-Linz

Bleiben Sie clean,

empfiehlt  dr Oldie

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Happy New Year 2016

 und eine herzliche Einladung zum 

150sten Oldie-Computer-Stammtisch

So fing es an:
… und

... irgendwie, irgendwann, irgendwo
waren auch Sie dabei,
vielleicht gleich zu Beginn,
oder zwischendurch,
oder sogar bis zuletzt;
weshalb ich Sie hiermit
recht herzlich zu meinem

  150sten
Oldie-Computer-
Stammtisch

einlade.

Wir treffen uns dazu
am Freitag, den 8. 1. 2016
von 9:30 - 11:45 Uhr
im TSV-Heim in Aach-Linz.

 Nach einem kurzen Rückblick zeige ich Ihnen die Zukunft
"mit oder ohne Windows 10" 
und beantworte wie immer Ihre Fragen 
rund um den PC und das Internet, z.B. 
"kann denn googeln Sünde sein?"
(ein Vergleich der 10 besten Suchmaschinen), 
oder "Internet am TV oder 
besser fernsehen am Rechner?
"
(Schöner-Fernsehen – Zattoo - MediathekView)
oder "wie nutze ich eine Rettungs-CD?"
(Computerbild und PC-Magazin)

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Update vom 3.1.2016: Auf Grund aktueller Schlagzeilen (dpa, AFB, Focos, Chip) wurde ich gebeten, zu folgenden Meldungen Stellung zu nehmen, weshalb ich obige Themen ergänze:
  • 123456 bleibt das beliebteste Passwort
  • Falsche Mails von Amazon und Paypal
  • Tor will leichter benutzbar werden
  • Rentner werden vom Finanzamt zur Steuererklärung aufgefordert
  • Bilder sind die neuen Virenschleudern
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Auf Ihr Kommen freuen sich,
verbunden mit den besten
Wünschen für das Neue Jahr

'dr Oldie'
 und die webOldies Aach-Linz

PS. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - 
kommen Sie einfach vorbei und machen mit. 
Sollten Sie jedoch selbst Fragen, Wünsche oder Probleme haben, 
sollten Sie mir das vorab telefonisch 
oder per Mail: drOldie@web.de mitteilen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

EU-Gesetz - und was macht Microsoft?

Die neue EU-Gesetzgebung
  •  geht an der Realität vorbei!
  •  kommt viel zu spät! (und ist überholt bis sie gilt)
  •  und was ist mit Microsoft? (die holen sich inzwischen was später Clouds, Google und Facebook nicht mehr ohne Zustimmung dürfen!)
zusätzlich will die Verbraucherzentrale gegen Microsoft wegen dem Win-10-Update klagen, doch auch das ist absolut unbefriedigend, denn nicht das Update von Win 7 oder Win 8.1 auf Windows 10 ist das Problem, sondern das Windows-10-Herbst-Update, dieses:
  •  ist kein Update, sondern ebenfalls ein Upgrade (d. h. schickt das bisherige Win10 in ein Win.old und erzeugt ein neues System – verbrät also auch unnötig Speicherplatz auf C:)
  •  Bei diesem Upgrade löscht Microsoft meine bisherigen Wiederherstellungspunkte;
  •  Löscht den Zuverlässigkeitsverlauf
  •  Verändert meine Sicherheitseinstellungen, bzw. setzt diese zurück
  •   Setzt von mir eingesetzte und lizenzierte (bezahlte) Tools außer Betrieb (z.B. StartisBack)
  • und was weiß ich noch ….
…. das ist ein absolutes NoGo!!! Und das Ärgerliche daran:
  •  spiele ich eine externe gesicherte Systemsicherung zurück, dann macht Microsoft gleich wieder das Upgrade und schrotet mir wieder alles
  •  mache ich mir die Mühe und stelle alles wieder korrekt und auf sicher ein, dann kommt ein neues Updates für das Herbst-Update und setzt wieder alles zurück! Ich habe inzwischen in einem Fall „StartisBack“ zum 3. Mal neuinstalliert und lizenziert!
… ich kann also machen was ich will – Microsoft vergewaltigt mein System nach dem Motto: „Und bist Du nicht willig so brauch ich Gewalt“

Ich frage mich nur, wer das alles bemerkt – da wird einfach weitergemacht! Da hilft keine Gesetzgebung! Eine große Gefahr sitzt eben auch vor der Tastatur!

Der Verbraucherklage gebe ich größere Chance, allerdings muss diese auf das Herbstupdate ausgeweitet werden und Microsoft klar und deutlich in die Schranken gewiesen werden! Die haben an meinen Einstellungen, an meinen Tools und an meinen Daten nichts, aber auch überhaupt nichts zu suchen!

Und dazu muss sich jetzt endlich JEDER EINZELE wehren!
und der DATENSCHUTZ aufwachen!

Und so können Sie sich – auch ohne gültiges Gesetz – schützen:
  •  Nutzer von Windows 7  und Windows 8.1 sollten auf das Upgrade auf Win 10 verzichten. Die nervigen Meldungen (ggf. auf bereits die Aktivierung) können Sie – zumindest bisher – erfolgreich mit dem Update-Killer abschalten. Windows 7 läuft noch bis Jan. 2020 und Win 8.1 sogar bis 2023 und bis dahin wird Win 10 kein großes Thema mehr sein.
  •  Wer trotz meiner Warnungen wechseln möchte, sollte sein altes System zuerst auf den neusten Stand bringen, bereinigen und optimieren, ggf. sogar die Daten vom System trennen (2. Partitionen) und dann eine saubere System- und getrennte Datensicherung auf eine externe Platte durchführen [ein derart geschertes System / gesicherte Daten könnte Sie später von all denjenigen unterscheiden, die sich jetzt weinend an mich wenden]
  •  Wer bereits Windows 10 nutzt, hat es schwieriger und sollte auf jedes Update achten und ob danach seine Einstellungen noch gelten, bzw. nach der Korrektur neue Wiederherstellungspunkte erstellen. – Meine Empfehlung: Mit einem Spionage-Stopper alles deaktivieren und danach händisch nur das freigeben was unbedingt sein muss. Die Einstellungen dann aber auch regelmäßig überprüfen.
 Übrigens!

Vor dem was die EU künftig schützen möchte, nämlich Google, Facebook und Clouds kann man sich schon heute schützen, ganz einfach so:

Nicht nutzen – oder zumindest bei der Nutzung darauf achten, dass man sich nur zur Nutzung anmeldet und danach auch wieder vollständig abmeldet und natürlich größte Vorsicht walten lässt bei allem was man Online stellt.

Etwas komplizierter wird  es da bei der Nutzung von Clouds, die in den USA speichern, da möchte das neue EU-Gesetz jetzt, dass sich der jeweilige Anbieter, zuerst eine Erlaubnis einholen muss – und was ist mit all denen die die Erlaubnis bereits angeklickt haben? Da hilft wirklich auch nur: FINGER WEG!

Für weitaus ungefährlicher als von vielen befürchtet halte ich aber die Google-Suche bzw. alle Google-Dienste zu denen man sich nicht anmelden muss, wie Google Earth, Google Maps und YouTube, insbesondere wenn man meine Tipps dazu beachtet:
  •  In der Sandbox googeln (oder danach zumindest den CCleaner nutzen)
  •  Darauf achten dass Sie nirgends angemeldet sind, das gilt insbesondere für Google selbst und natürlich für Facebook, aber auch für offene Postfächer oder Shopping-Logins.
  • Wenn ich google, google ich (und tue nichts anders)!
  • Browser-Meldungen nicht anklicken oder bestätigen, besser mit „später lesen“ wegklicken
Damit sichern Sie sich die mit Abstand schnellsten und umfangreichsten Suchergebnisse. Die Tatsache werde ich beim nächsten Stammtisch mit einem Vergleich von über 10 Suchmaschinen beweisen. Googeln ist also kein Problem.

Zurück zum wirklichen Problem: Das ist vordergründig nicht Facebook, Google oder die Clouds, die muss man ja nicht nutzen, und selbst wenn man sie nutzt, muss man sich anmelden.

Aber Microsoft geht mit Windows 10 auf meinen Rechner und meine Daten los. Und mit nach dem Herbstupdate verändert es sogar meine Sicherheits-Einstellungen, löscht meine Wiederherstellungspunkte, den Zuverlässigkeitsverlauf und attackiert von mir lizenzierte Tools. Ein absolutes NoGO! Eine Sauerei!

Microsoft gehört kräftig auf die Finger geklopft! JETZT und SOFORT! Und wenn ich der einzige Senior-Internet-Helfer bin und bleibe – ich werde weiterhin vor solchen unglaublichen Methoden warnen!

(Und an die neunmalklugen Besserwisser: Ich brauche weder Android, noch Apple noch Linux, ich arbeite seit über 30 Jahren mit Microsoft und mein Festplattenspeicher von über 6 GB geht bis in das Jahr 1989 zurück – da hat Microsoft einfach die Finger davon zu lassen! – Windows 10 werde ich auf jeden Fall davon fernhalten!)

meint dr Oldie